Hier finden Sie Antworten auf verschiedene an uns gerichtete Fragen.
Das natürliche Aroma
Das natürliche Aroma ist rein pflanzlicher Herkunft. Es enthält keinerlei synthetische Zusätze. Die genaue Zusammensetzung kann von uns nicht veröffentlicht werden, weil wir sie selbst nicht kennen. Sie ist ein Betriebsgeheimnis des Herstellers. Wir können aber den Hersteller fragen, ob bestimmte Stoffe in dem Aroma enthalten sind oder nicht. Nicht enthalten sind z. B. Milcheiweiß, Hühnereiweiß und Milchzucker.
Konsistenz der Bio-Margarine
Die Fettrezeptur der Bio-Margarine besteht aus Palm- , Kokosfett und Rapsöl. Neuerdings gibt es auch im Naturkostmarkt Palmfette mit höheren Schmelzpunkten, so daß wir jetzt eine Margarine herstellen können, die eine ähnlich feste Konsistenz besitzt, wie die bekannte grüne Pflanzenmargarine in Reformqualität. Die Bio-Margarine ist trotzdem im Schmelzverhalten empfindlicher, weil die Fette nicht umgeestert sind. Sie sollte deshalb nicht zu lange der Wärme ausgesetzt werden.
Färbung der Bio-Margarine
Eine kräftigere Färbung ist bei der Bio-Margarine nicht möglich, da nur Karottensaftkonzentrat als Farbstoff in Frage kommt. Karottensaftkonzentrat besitzt keine so starke Färbekraft wie Carotin. Letzteres ist im Naturkostmarkt nicht in Bioqualität erhältlich. Auf die Qualität oder auf den Geschmack haben diese Faktoren jedoch keinen Einfluss.
Umesterung
Margarine ist ein Produkt, das aus flüssigen Ölen, festen Fetten, Wasser und Zutaten besteht. Fette sind bei Zimmertemperatur fest. Als feste pflanzliche Fette gibt es in der Natur nur Kokos- und Palmfett. Alle anderen sind pflanzliche flüssige Öle. Wir haben uns in unserer Rezeptur für eine umgeesterte Fettmischung aus Palm- und Kokosfett entschieden und Rapsöl in der Ölphase.

Um eine stabile, feste Konsistenz herzustellen, gibt es 3 unterschiedliche Verfahren.
Die Härtung von flüssigen Ölen:
Diese Methode kommt als grundlegende chemische Veränderung der Fette und Öle für die Herstellung unserer Margarine nicht in Frage.
Die Fraktionierung:
Dieser physikalische Vorgang spaltet Palmfett in das hochschmelzende Palmstearin und Palmolein. Palmstearin hat einen Schmelzpunkt, der weit oberhalb der Körpertemperatur liegt. Es schmilzt daher schlecht auf der Zunge und ist schwer verdaulich. Es hat einen langen, wachsartigen Geschmack. Ein zu hoher Anteil an Palmstearin in Margarine kann sich deshalb ungünstig auf den Geschmack auswirken.
Die Umesterung:
Hierbei werden durch einen sehr kurzen, bei niedrigen Temperaturen durchgeführten physikalisch/chemischen Vorgang mit Hilfe eines Katalysators die Fettsäuren auf dem Fettmolekül in ihrer räumlichen Anordnung verändert. Die Umesterung bewirkt eine leichte Schmelzpunkterhöhung und eine Verbesserung der Konsistenz. Die für Alsan-S verwendeten Fette sind umgeestert.
Transfettsäuren
Transfettsäuren stehen im Verdacht, noch ungünstigere Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System des Menschen zu haben, als gesättigte Fettsäuren. Sie sind natürlicherweise in Butter vorhanden (etwa 7-10%) im Fettanteil. Pflanzenfette- und öle enthalten keine Transfettsäuren, es sei denn, sie wurden chemisch gehärtet. Deshalb gibt es im Handel Margarine-Sorten, deren Transfettsäurenanteil ähnlich hoch ist wie der der Butter. Da ALSAN-S und Alsan-Bio nur aus ungehärteten Pflanzenfetten hergestellt werden, enthalten diese Sorten auch keine Transfettsäuren.
Emulgator
Emulgatoren ermöglichen das Mischen von Flüssigkeiten, die sich normalerweise nicht ineinander lösen. Ohne Emulgatoren wäre das Mischen von Wasser und Öl dauerhaft nicht möglich. Der wohl bekannteste Emulgator ist das Lecithin.
Enthalten Kokos- und Palmfett Cholesterin?
Pflanzliche Fette und Öle enthalten kein Cholesterin. Auch Palm- und Kokosfett enthalten kein Cholesterin.

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die einerseits vom eigenen Körper produziert wird, zum anderen mit der Nahrung aufgenommen wird. Cholesterin ist in tierischen Fetten enthalten. Es ist notwendig als Ausgangsstoff einiger wichtiger Hormone und als Baustein der Zellmembran der Körperzellen. Wird zuviel Cholesterin aufgenommen, kann sich dieses an den Innenwänden der Arterien ablagern. Die Folge kann ein totaler Verschluß der Arterie sein. Es droht ein Infarkt.
Wenn in Fachliteratur im Zusammenhang mit diätetischer Ernährung auf Probleme mit Palm- und Kokosfett hingewiesen wird, liegt der Hintergrund darin, dass diese beiden Fette für Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel eine ungünstige Fettsäurestruktur enthalten, die auch zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels führen könnte, ohne dass die Produkte selbst Cholesterin enthalten. Der Anteil an sogenannten gesättigten Fettsäuren ist in diesen beiden festen Fetten höher als in flüssigen pflanzlichen Ölen.Daher sollte die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren eingeschränkt werden. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren helfen den Cholesterinspiegel zu senken.

Wir selbst möchten mit unserer Margarine dem Verbraucher ein Produkt zur Verfügung stellen, das einen hervorragenden Geschmack besitzt (nur mit Kokosfett zu erreichen) und dessen Fettsäurestruktur zumindest günstiger ist als die der Butter. Eine feste Konsistenz, wie bei unseren Produkten, ist nur mit Palmfett zu erzielen. Palmfett müssen alle Margarinehersteller verwenden, die auf den Einsatz gehärteter Öle verzichten, denn nur aus flüssigem Öl kann niemand eine streichfähige Margarine herstellen. Der Anteil an gesättigten Fettsäuren ist in unseren Margarinesorten wegen des höheren Gehaltes an Kokosfett etwas höher als in anderen Margarinesorten . Er ist jedoch nur halb so hoch wie in normaler Butter.

Unserer Auffassung nach muss der massvolle Verzehr von Kokos- und Palmfett keine negativen Folgen für den Diabetiker oder cholesterinbewussten Verbraucher haben, wenn der Anteil insgesamt an gesättigten Fettsäuren in der Ernährung nicht zu hoch liegt (z.B. durch hohen Fleischkonsum).

Der Anteil der für die Senkung des Cholesterinspiegels günstigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist in den flüssigen Pflanzenölen hoch. Weil die Hersteller von Diätmargarinen aus diesem Grund viel Öl verwenden, sind Diätmargarinen häufig sehr weich und schmecken ölig. Der Anteil an diesen mehrfach ungesättigten Fettsäuren liegt in unseren Margarinen bei über 20% im Fettanteil ( Diätmargarinen über 50%).

Pflanzliche flüssige Öle kann man auch durch den Genuss von Salatöl mit Rohkost zu sich nehmen. Wir empfehlen Ihnen: Streichen Sie sich Alsan-S oder Alsan-Bio dünn aufs Brot, nehmen Sie viel frisches Gemüse und Rohkostsalate mit Pflanzenöl zu sich und essen Sie nicht jeden Tag Fleisch. Dann machen Sie nichts verkehrt.
Fettsäuren
Es gibt nur zwei von Natur aus feste Fette, nämlich Kokosfett und Palmfett. Stellt man eine Margarine aus diesen beiden Fettsorten plus flüssigem Öl her, kann der Hersteller sie als ungehaertet bezeichnen. Andere Margarinesorten bestehen z. T. aus Rezepturen, die einen Anteil an chemisch gehärteten Ölen enthalten. Beispiel: Sonnenblumenmargarine kann nicht nur aus flüssigem Sonnenblumenöl bestehen. Ein Teil ist chemisch gehärtet. Sie können dies in der Zutatenliste an der Formulierung ....Sonnenblumenöl z.T. gehärtet... erkennen. Sorten mit gehärteten Fetten sind im Naturkostmarkt ausgeschlossen.

Jedes Fett besitzt eine unterschiedliche Zusammensetzung von Fettsäuren. Das Fettmolekül besteht aus dem Kern (Triglycerid) und den Fettsäuren. Diese Fettsäuren können einfach- oder mehrfachungesättigt oder gesättigt sein. Allgemein kann man sagen, dass der Anteil an gesättigten Fettsäuren in Fleisch und Butter besonders hoch ist. Die gesättigten Fettsäuren können sich ungünstig auf den menschlichen Stoffwechsel auswirken (hoher Cholesterinspiegel).

Besser geeignet für die menschliche Ernährung sind die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind in besonders hoher Dosierung in den flüssigen pflanzlichen Ölen enthalten. Einige Margarinesorten bes. die sog. Diätmargarinen enthalten deshalb einen hohen Anteil an flüssigen Ölen. Um die Margarine überhaupt streichfähig zu halten, wird der hohe Ölgehalt mit einem erheblichen Teil hochschmelzendem Palmstearin (Fraktion des Palmfettes) vermischt. Weder dies noch der hohe Ölanteil tragen zu einem guten Geschmack bei, so dass wir uns entschlossen haben auf diese Massnahmen weitgehend zu verzichten.

Unsere Bio-Margarine besteht aus den festen Fetten Palm-(mit einem geringen Anteil Stearin) und Kokosfett und einem Anteil Rapsöl. Ganz verzichten kann man nicht auf das Stearin, weil die Margarine sonst bes. im Sommer zu weich wäre. Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren sind in gleicher Menge vorhanden. Diese Verteilung ist für den gesunden Verbraucher völlig unbedenklich. Ohnehin muss der Verbraucher erkennen, dass für die gesunde Ernährung die Gesamtheit aller Fette und sonstiger Lebensmittel, die gegessen werden von Bedeutung sind und nicht Margarine oder Butter allein. Allerdings besteht ein wesentlicher Unterschied natürlich in der tierischen Herkunft der Butter und der rein pflanzlichen von Margarine.

Ein Ernährungstip wäre: Essen Sie viel Rohkost und Salat. Verwenden Sie dabei hochwertige Pflanzenöle (der Anteil ungesättigter Fettsäuren ist dann automatisch hoch). Verwenden Sie als Brotaufstrich und zum Backen unsere Margarine. So können Sie nichts verkehrt machen.